
Definiere ein tägliches, kurzes Zeitfenster für mindestens einen sinnvollen Commit, idealerweise vor Meetings oder nach dem Mittag. Dieses Fenster wird wie ein Termin behandelt: keine Ablenkungen, klare Aufgabe, enger Fokus. Wenn es doch brenzlig wird, priorisiere die kleinste wertvolle Änderung, sichere sie mit Tests und committe. So bleibt die Routine robust, selbst wenn Planänderungen, Feuerwehreinsätze oder spontane Abhängigkeiten auftauchen.

Formuliere ein konkretes Mini‑Ziel, zum Beispiel eine Funktion mit Test, eine Dokumentationszeile oder einen kleinen Refactor. Nutze eine kurze Checkliste: Test schreiben, Linter prüfen, Nachricht formulieren, pushen. Das senkt Entscheidungslast, beschleunigt den Start und verhindert Leerlauf. Wenn es hakt, verkleinere das Ziel erneut, bis es in das Zeitfenster passt. Kleine Erfolge summieren sich zu stabiler, verlässlicher Vorwärtsbewegung.

Schließe den Tag mit einem letzten, klaren Commit ab, der den aktuellen Stand wertvoll dokumentiert. Notiere kurz, was morgen folgt, damit dein zukünftiges Ich schneller loslegen kann. Diese Reflexion verhindert Kontextverlust über Nacht, erleichtert Priorisierung und gibt ein gutes Gefühl von Vollständigkeit. Nebenbei entstehen bessere Commit‑Nachrichten, weil Motivation, Begründung und Entscheidung noch frisch und gut erklärbar sind.
All Rights Reserved.